Bayesian Model Architect
Kruschke-Diagramme Β· McElreath-Notation Β· GefΓΌhrter Modellaufbau Β· brms-Export
Β© Dr. Rainer DΓΌsing Β· Interactive Tools by Claude
Was du hier siehst: Links baut das Kruschke-Diagramm dein Modell als Netz aus Verteilungskurven auf β€” inklusive der hierarchischen Struktur, die bei Bayesianischer ParameterschΓ€tzung ganz natΓΌrlich entsteht, mit jedem Parameter sichtbar ΓΌber einen Pfeil mit seinem Prior verbunden. Rechts ΓΌbersetzt die McElreath-Notation dasselbe Modell in kompakte Formeln: jede stochastische ("~") und deterministische ("=") Beziehung sowie alle Prior-Annahmen stehen dort explizit ausformuliert. Neu hier? Klicke oben auf πŸ“– Guide fΓΌr eine Schritt-fΓΌr-Schritt-Anleitung.
1 Likelihood β€” Welche Verteilung?
2 Variablen
PrΓ€diktoren
3 Struktur
Name der Gruppenindex-Variable im Datensatz (z.B. j = Schulen, person = Probanden)
4 Priors
5 Detailtiefe
Modelldiagramm (Kruschke-Notation)
Ξ± Ξ² Οƒ Hyperprior y "~" = stochastische Ziehung   "=" = deterministische Berechnung
McElreath-Notation
β€” klicke auf einen Knoten β€”
Was ist das?
Warum dieser Prior?
Tipp
brms Model Builder β†’
β„Ή Bayesian Model Architect
Kruschke-Diagramme lesen und verstehen

Dieses Tool zeigt dir die grafische Modellstruktur Bayesianischer Regressionsmodelle β€” live, interaktiv, in einfachen Beispielen:

Β· β—‹ offene Kreise = unbekannte Parameter, die Priors benΓΆtigen (Ξ±, Ξ², Οƒ)
Β· β–‘ Rechteck = beobachtete Daten y
Β· β€’ Punkt = deterministischer Knoten (ΞΌα΅’) β€” kein Prior, wird berechnet
Β· Pfeile zeigen die generative Richtung: Prior β†’ Parameter β†’ Daten
Β· Plates (gestrichelte Rahmen) markieren wiederholte Einheiten (i = 1…N Beobachtungen; j = 1…J Gruppen)

Im hierarchischen Modell erhΓ€lt jede Gruppe j eine Abweichung vom globalen Intercept: uβ‚€β±Ό ~ Normal(0, Ο„β‚€). Ο„β‚€ steuert das Ausmaß des Partial Pooling β€” kleines Ο„β‚€ = starke Shrinkage. Bei McElreath (Kap. 14, S. 441 ff.) heißt dieser Parameter Οƒ_Ξ±. Random Slopes sind hier exemplarisch nur fΓΌr den ersten PrΓ€diktor implementiert. Sobald sie aktiv sind, werden uβ‚€β±Ό und u₁ⱼ NICHT mehr unabhΓ€ngig gezogen β€” gemeinsam gilt [uβ‚€β±Ό,u₁ⱼ] ~ MVNormal(0, Ξ£), mit einer zusΓ€tzlichen Korrelation ρ zwischen Intercept- und Slope-Abweichung (brms-Standard).
Nur einfache Beispielmodelle: bis zu 4 PrΓ€diktoren, eine Gruppenstruktur, 5 Likelihoods. Der Fokus liegt auf der Struktur, nicht auf dem vollen Modellumfang. Klicke auf jeden Knoten im Diagramm fΓΌr eine ErklΓ€rung.
πŸ“– Guide β€” Schritt-fΓΌr-Schritt (oben). Empfehlung: zuerst durchlesen!
πŸ’‘ ErklΓ€rungen β€” Klicke auf Knoten oder Formelzeilen rechts fΓΌr Kontext zu jedem Parameter.
⬑ Golem light β€” Generiert R-Code: Parameter aus Priors ziehen und Daten simulieren.
FΓΌr den vollen Modellumfang:
⬑ brms Model Builder β€” 15 Likelihoods, Polynome, Interaktionen, distributional parameters, Random Effects, Prior Predictive Check β€” direkt ausfΓΌhrbarer brms-Code.

β†’ brms Model Builder β†—
WeiterfΓΌhrende Literatur
Kruschke (2014) β€” Vorlage fΓΌr die Diagrammnotation
McElreath (2020) β€” Modellnotation, hierarchische Modelle (Kap. 14)
Finch & Bolin (2024) β€” Mehrebenenmodelle in R
BΓΌrkner (2018) β€” fortgeschrittene Mehrebenen-Features in brms
Gelman et al. (2020) β€” Bayesianischer Workflow