Was lerne ich hier?
Wenn Daten eine
Gruppenstruktur haben (Personen, Schulen, Kliniken),
sind einfache Regressionen problematisch β Beobachtungen innerhalb einer Gruppe
sind nicht unabhΓ€ngig. Mixed Models lΓΆsen das durch
Random Effects:
jede Gruppe bekommt einen eigenen Intercept uββ±Ό, der aus einer gemeinsamen
Verteilung N(0, Οβ) stammt.
Empfohlene Erkundung
- Mit Partial Pooling starten β das ist das LMM/GLMM
- No Pooling vs. Complete Pooling vergleichen β wo divergieren die Linien?
- Οβ (Random-Effect-SD) variieren β ab wann ist Shrinkage sichtbar?
- β‘ AusreiΓer-Gruppe zuschalten β wie reagiert jede Pooling-Strategie?
- Anzahl der Gruppen J und GruppengrΓΆΓen n_j variieren β wie verΓ€ndert sich das Shrinkage?
- AIC/BIC in den Modellergebnissen vergleichen β wann schneidet Partial Pooling besser ab als No/Complete Pooling?
- β Simpson-Preset laden und Complete Pooling beobachten β warum ist Partial Pooling hier unverzichtbar?
Die wichtigsten Panels
Gruppenlinien: Fixed Effect (Ξ³ββ + Ξ³ββΒ·x) + gruppenspezifische
Abweichung uββ±Ό β Partial Pooling schrupft alle Linien zum Grand Mean
Shrinkage-Diagramm: No-Pooling-SchΓ€tzung β Partial-Pooling-SchΓ€tzung;
Pfeile zeigen die Zugkraft. Gruppen mit kleinem n werden stΓ€rker gezogen.
ICC-Balken: ΟβΒ²/(ΟβΒ²+ΟΒ²) β Anteil der Varianz zwischen Gruppen.
ICC > 0.05 signalisiert, dass ein Mixed Model nΓΆtig ist.
Simpson-Warnung: erscheint, wenn Complete Pooling die Richtung
des Slopes umkehrt β das klassische Simpson's Paradoxon.
GLM-Familien
Gaussian: stetige Daten β klassisches LMM
Poisson: ZΓ€hldaten (0,1,2,β¦) β Log-Link
Gamma: positive stetige Daten β Log-Link
Logistisch: 0/1-Daten β Logit-Link