| Von | â Nach | ÎČ | ĂW (Moderator) | ÎČ_int |
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| Variable | Verteilung | Mittelwert / p | SD / â |
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Generiere die simulierten Daten, dann verÀndere die Modellformel und beobachte was passiert:
· Confounder weglassen (aus brms/glmmTMB-Code entfernen) â ÎČ(X) wird verzerrt (Confounding Bias)
· Collider aufnehmen (zur Formel hinzufĂŒgen) â öffnet Scheinassoziation zwischen X und Y (Berkson Bias)
· Mediator kontrollieren bei totalem Effekt â unterschĂ€tzt ÎČ(X), weil der indirekte Pfad blockiert wird
Der wahre ÎČ steht im Simulationscode â vergleiche ihn mit dem SchĂ€tzer im gefitteten Modell!
Eine Instrumentalvariable Z erlaubt kausale Identifikation auch dann, wenn ein ungemessener Confounder U existiert. Z muss drei Bedingungen erfĂŒllen: (1) Relevanz: ZâX (Z beeinflusst die Exposition), (2) Exklusion: Z hat keinen direkten Effekt auf Y auĂer ĂŒber X, (3) UnabhĂ€ngigkeit: Z teilt keine gemeinsamen Ursachen mit Y (Z ist unabhĂ€ngig von U).
Frequentistisch: Two-Stage Least Squares (2SLS) via ivreg(Y ~ X | Z). Bayesianisch: Joint-Modell beider Gleichungen mit korrelierten Residuen â rescor = TRUE schĂ€tzt Ï (KonfundierungsstĂ€rke durch U) direkt als Posterior.
Angrist & Pischke (2009). Mostly Harmless Econometrics. Princeton UP. â McElreath (2020). Statistical Rethinking, Kap. 15.
Wenn U X und Y konfundiert, aber ein Mediator M existiert mit (1) M auf allen Pfaden XâY, (2) kein Backdoor XâM, (3) alle Backdoors MâY durch X blockiert â dann ist der kausale Effekt ohne U zu messen identifizierbar.
Front Door Formel: P(Y|do(X)) = ÎŁm P(M|X) · ÎŁx' P(Y|M,X=x') · P(X=x'). Im linearen Fall: ÎČ_FD = ÎČ_XM Ă ÎČ_MY, wobei ÎČ_MY durch Kontrolle fĂŒr X geschĂ€tzt wird (X blockt MâXâUâY).
Bayesianisch: multivariates brms-Modell mit rescor = FALSE liefert die gemeinsame Posteriori von ÎČ_XM und ÎČ_MY â deren Produkt ist der kausale Gesamteffekt als volle Posterior-Verteilung.
Pearl (2009). Causality, Kap. 3.3. Cambridge UP. â Pearl, Glymour & Jewell (2016). Causal Inference in Statistics: A Primer. Wiley.