Bedingte Verteilungen im GLM

Conditional Distributions · GLM-Familien · Dichte/PMF · E[Y|x] · Ridgeline · Reflexionsfragen

© Dr. Rainer Düsing · Interactive Tools by Claude

⬡ GLM IN 3D
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ANSICHT 1 — VERTEILUNG
P(Y | x = 0)
η =  →  λ =
ANSICHT 2 — REGRESSION
E[Y|x] als Funktion von x
xη = β₀ + β₁·xParameterE[Y|x]
ℹ GLM Bedingte Verteilungen — Hilfe
Was lerne ich hier?
Das Kernprinzip des GLMs: Für jeden x-Wert entsteht eine eigene bedingte Verteilung P(Y|x). Der lineare Prädiktor η = β₀ + β₁·x wird über die Linkfunktion in den Verteilungsparameter transformiert — und dieser bestimmt Form und Lage der Verteilung.
Der lineare Prädiktor η
η = β₀ + β₁·x kann jeden Wert annehmen. Die Linkfunktion transformiert ihn in den zulässigen Parameterbereich:

Log-Link: λ = e^η — immer positiv (Poisson, Gamma)
Logit-Link: p = 1/(1+e^−η) — immer in (0,1) (Bernoulli, Binomial)
Identität: μ = η — das klassische LM (Normal)
Die drei Ansichten
GLM-Familien im Überblick
Normal (OLS): stetige Daten, unbegrenzt · σ konstant
Poisson / Neg. Binomial: Zähldaten (0,1,2,…); NB bei Overdispersion
Bernoulli / Binomial: 0/1-Daten bzw. k Erfolge aus n Versuchen
Gamma: positive stetige Daten, rechtsschief
ZIP / Hurdle-Poisson: Zähldaten mit vielen Nullen — zwei Prozesse kombiniert
Reflexionsfragen
Am unteren Rand erscheinen Reflexionsfragen, die das Verständnis vertiefen — z.B. warum Varianz und Mittelwert bei Poisson identisch sind oder wann man Neg. Binomial statt Poisson wählt.
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